Wärmetauscher
Der Wärmetauscher, oft auch Wärmeüberträger genannt, überträgt Wärme bzw. thermische Energie von einem Stoffstrom auf einen anderen. Man unterscheidet zwischen direkter, indirekter und halbdirekter Wärmeübertragung. Das Ausmaß der Wärmeübertragung ist im starken Maße von der geometrischen Führung beider Stoffströme zueinander abhängig. Hinsichtlich der Führung der Stoffströme wird in gegenförmige, gleichförmige und kreuzförmige Ströme unterschieden. Der Wirkungsgrad des Wärmeüberträgers ergibt sich aus dem Verhältnis von aufgenommener thermischer Energie auf der kalten Seite zu abgegebener Energie auf der warmen Seite. Für eine gute Effizienz muss das Material, das die Medien trennt, eine gute Wärmeleitung und große Oberfläche aufweisen. Im Klimabereich kommt überwiegend Kupfer und Aluminium aufgrund der guten Wärmeleitfähigkeit zum Einsatz. In der Industrie werden vor allem Stähle eingesetzt, da die Beständigkeit der Materialien benötigt wird. Heizkörper hingegen werden heute meist aus Stahlblech, früher aus Guss hergestellt. In der Regel werden flüssige und gasförmige Medien behandelt.
